Stellenangebot

Klinikum Lippe
Stellennummer: JK07-1350

MTRA (m/w) oder MFA (m/w)

Medizinisch-technischer Dienst
Fachbereich: Klinik für Nuklearmedizin
Standort: Klinikum Lippe Lemgo
Eintrittsdatum: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Stellenbeschreibung

Für die Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Lippe-Lemgo (Chefärztin PD Dr. med. E. Fricke) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

MTRA (m/w)
oder MFA (m/w)

mit der Bereitschaft, die Fachkunden im Strahlenschutz zu erwerben (nach Röntgenverordnung incl. CT und nach Strahlenschutzverordnung,

in Vollzeit, Teilzeit ist auch möglich.

Die Klinik für Nuklearmedizin ist gerätemäßig und räumlich modern ausgestattet und betreibt im diagnostischen Bereich ein SPECT/CT, eine 2-Kopf-Gammakamera, eine Schilddrüsenkamera und Messsonden. Für die nuklearmedizinische Therapie stehen 4 Betten zur Verfügung. PET/CT-Untersuchungen werden in Kooperation mit der Praxis DIRANUK in Bielefeld angeboten.

Außer der PET/CT werden alle Methoden der nuklearmedizinischen Diagnostik durchgeführt.  

Es sind keine Nacht- oder Bereitschaftsdienste zu leisten. Die Vergütung erfolgt entsprechend der Ausbildung und Berufserfahrung nach dem TVöD bis EG 9a für MTRA und bis EG 6 für MFA mit allen sonst üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes.

Die Stelle ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Schwerbehinderte Bewerber/ innen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.


Was wir von Ihnen erwarten

  • Gute Kenntnisse in der nuklearmedizinischen Messtechnik und Erfahrungen in der nuklearmedizinischen Diagnostik sind wünschenswert.
  • Wichtig sind uns die Fachkunden nach Röntgenverordnung und nach Strahlenschutzverordnung, die aber auch nach der Anstellung erworben werden können.
  • Der Besuch von Strahlenschutzkursen ist eine zwingende Voraussetzung.

Wir bieten Ihnen

Grundsätzliches
  • Gute Weiterbildungsperspektiven an allen 3 Klinikstandorten
  • Freundliches und kollegiales Arbeitsklima in allen Bereichen
  • Langfristige Arbeitsverträge  
  • Wissenschaftliches Arbeiten inkl. Promotion und Gutachtertätigkeiten möglich
  • Dienstplanmodelle mit hoher Akzeptanz bei elektronischer Erfassung aller geleisteten Arbeitszeiten
  • Entlastung von arztfremden Tätigkeiten durch Einsatz von Stationssekretärinnen, klinischen Kodierfachkräften
  • Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf den Pflegedienst
  • Unterkunftsmöglichkeiten in unseren Personalwohnheimen
  • Regelmäßige interne Fortbildungen
  • Attraktive Altersvorsorge-Modelle
  • Regelmäßige Mitarbeiterversammlungen
  • Standortübergreifende Betriebsfeste
  • Mitarbeiterzeitung "Eingeschoben"

Fort- und Weiterbildung
  • Das dem Klinikum angeschlossene "Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen" bietet allen Klinikmitarbeitern und Klinikmitarbeiterinnen sowie Interessenten externer Einrichtungen ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsseminaren und Weiterbildungslehrgängen an.
  • Im ärztlichen Bereich finden darüberhinaus vielfältige Fortbildungsaktivitäten auf Ebene der verschiedenen Fachabteilungen (Kliniken) statt. Fachabteilungsübergreifend werden zudem regelmäßig Kurse nach der „Strahlenschutzverordnung“ über den Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie nach der „Röntgenverordnung" für den Betrieb von Röntgeneinrichtungen angeboten.
  • Hervorzuheben ist, dass Fort- und Weiterbildungen der Assistenz-  und Fachärzte des Klinikums gesondert finanziell unterstützt werden.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Wir bieten familienfreundliche, individuell zu vereinbarende Teilzeitmodelle, die Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigen
  • Wir ermöglichen bevorzugte KiTa-Platzbelegungen an unseren Standorten.
  • Wir bieten Hilfe durch die kostenlose Inanspruchnahme der "Fabel-Service-Dienstleistungen" an, wenn es Engpässe bei der Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger gibt.
  • Beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit oder nach sonstigen Ausfallzeiten bieten wir zum Ausgleich von Qualifikationsverlusten gezielte Fort-und Weiterbildungsmaßnahmen an. 

Gesundheitsförderung
Das Klinikum Lippe ist Mitglied im Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, einem Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Netzwerk der gesundheitsfördernden Krankenhäuser geht es vor allem darum, die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter sowie der Menschen im Umfeld des Klinikums zu stärken.

Dazu werden zahlreiche Maßnahmen und Projekte etabliert und durchgeführt:
  • Kinästhetik-Kurse
  • Wirbelsäulengymnastik u.a. zusammen mit Reha-Einrichtungen und Sportvereinen
  • Kurse und Seminare zur Erhaltung und Förderung der psychischen Gesundheit
  • Sport (Fitnessstudio)
  • Radgruppe
  • Laufgruppe
  • Arbeitssicherheit
  • Nichtraucherschutz - Raucherberatung - Tabakentwöhnung
  • Suchtberatung
  • Aufbau eines Umweltmanagementsystems

Kurz Portrait

Die Nuklearmedizin wird dafür eingesetzt, verschiedenste Krankheiten zu diagnostizieren oder Schmerzen zu behandeln. Hochmoderne Gammakameras sind in der Klinik für Nuklearmedizin im Einsatz.

Sehen können, wie der Stoffwechsel klappt. Testen, ob die Schilddrüse arbeitet. Klären, ob der Herzmuskel gesund ist. Seit mehr als 50 Jahren perfektioniert die Nuklearmedizin ihre Methoden, um sichtbar zu machen, was im menschlichen Körper vor sich geht. Dabei ist die Strahlung für den Patienten unproblematisch. Dort, wo ein Krankheitsherd ist, oder wo ein Tumor wächst, sind Durchblutung und Stoffwechsel besonders intensiv. Und diese Intensität lässt sich mit schwacher Strahlung und einer für diese Strahlung empfindliche Gammakamera abbilden.

Schonende Untersuchungsmethode
Die Spezialität der Nuklearmedizin war und ist die Untersuchung und die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Mit radioaktivem Jod lassen sich zum Beispiel gutartige Schilddrüsenerkrankungen bei Überfunktion behandeln. Dieses Verfahren ist nur auf einer speziell eingerichteten Therapiestation möglich. Dafür stehen im Klinikum Lippe Lemgo entsprechend technisch ausgestattete Zweibett-Zimmer mit Terrasse zur Verfügung, die sich in ihrem Aussehen nicht von normalen Patientenzimmern unterscheiden.

Mittlerweile gibt es eine breite Palette an Untersuchungsvarianten, bei denen es radioaktive Medikamente ermöglichen, sehr präzise Diagnosen zu stellen. Je nachdem ob Hirn, Herz, Lunge, Knochen oder Schilddrüse abgebildet werden sollen, wählt der Nuklearmediziner eine andere Medikamenten-Mischung. Es ist eine sehr schonende Untersuchungsmethode, die selbst bei Neugeborenen und schwerstkranken Patienten ohne Probleme angewendet werden kann.

Radioaktive Moleküle sind Spione im Körper
Eine Gammakamera bildet ab, was im Körper passiert: Die radioaktive Substanz ist für kurze Zeit ein Teil des Stoffwechselvorgangs geworden. Hochleistungscomputer errechnen in Sekundenschnelle aus den Kameradaten ein Bild, das so genannte Szintigramm. Die Kamera selbst sendet keine Strahlung aus, was sie von den Röntgengeräten unterscheidet. Bereits in kurzer Zeit können dreidimensionale Ganzkörperuntersuchungen durchgeführt werden. Das offene System macht die Untersuchung auch für klaustrophobische Patienten angenehm.

Die Nuklearmedizin ist auch für therapeutische Zwecke geeignet. Die spezielle Stoffwechseleigenschaft von Krebszellen ermöglicht es nicht nur die Krankheit zu untersuchen, sondern auch durch spezielle Medikamente zu bekämpfen. Daneben bietet unsere Klinik eine unterstützende Therapie bei Knochenmetastasen an, die erhebliche Schmerzen verursachen können. Die Schmerzlinderung kann mehrere Monate andauern.

Für das Team der Klinik für Nuklearmedizin ist der verantwortungsvolle Umgang mit strahlenden Substanzen das A und O im Klinikalltag. Es wird sich streng an die deutschen Richtlinien für Strahlenschutz gehalten.

Diagnostische Untersuchungen mittels Positronen-Emissionstomographie (PET) sind in Kooperation mit dem Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen sowie dem Johannes Wesling Klinikum Minden möglich.

Behandlungsschwerpunkte
  • Das gesamte Spektrum der konventionellen nuklearmedizinischen Diagnostik
  • Radiojod-Therapie bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen
  • Schmerztherapie bei Knochenmetastasen mit radioaktiven Isotopen
  • Radioimmun-Therapie mit radioaktiv markierten Antikörpern
  • Native Sonographie
  • Duplexsonographie
  • Szintigraphie
  • Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT)
  • Positronenemissionstomographie (PET) mit Vollring-Scanner
  • Therapie mit offenen Radionukliden
  • Radiojodtherapie
  • Spezialsprechstunde
  • Sondenmessungen und Inkorporationsmessungen

Ihr Job bei uns

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Kontakt

Für telefonische Auskünfte steht Ihnen

Frau PD Dr. med. Fricke
unter 05261 / 26 – 4116

gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie an

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte innerhalb von 14 Tagen an:

Klinikum Lippe GmbH
Personalmanagement
Röntgenstr. 18
32756 Detmold

oder gerne online.
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